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Statements

Lisa Görich

Wenn unser Planet ein Mensch wäre, der schreien und bluten kann, würde wir dann weiterhin dabei zusehen, wie dieser unsägliche Qualen erleiden muss?

Wenn unsere eigenen Kinder von einer Dürre und einer daraus entstandenen Hungersnot betroffen wären, würden wir weiterhin den Klimawandel leugnen?

Grundwasservorkommen schwinden – Dürren nehmen zu. Heuer hat es im Februar – eigentlich einem der kältesten Monate in unseren Breiten, bereits 20 Grad Plus.

Der gesamte Planet leidet. Darüber berichten mittlerweile sogar schon die Medien regelmäßig. Wälder sterben, werden vom Borkenkäfer aufgefressen, weil die Bäume zu wenig Wasser aufnehmen können, um sich mit Harz gegen den Käfer zu wehren. Ernten verdorren, weil der Regen fehlt. Stürme und schwere Niederschläge zerstören ganze Regionen. 

Dies muss endlich aufhören! Klimawandel fängt im Kleinen an – jeder Einzelne kann aktiv etwas dagegen tun. Immer mehr Fläche wird für Straßen versiegelt. Hier in Oberkotzau handelt es sich dabei teils um kleine Wäldchen, in denen unzählige Vögel leben und brüten. Zum größten Teil geht aber wertvolle landwirtschaftliche Fläche für immer verloren. Mit jeder Flächenversiegelung entziehen wir uns selbst die Nahrungsgrundlage! Die Vorstellung daran, das unsere Kinder oder Enkelkinder einmal selbst an Hungersnöten leiden könnten, die wir selbst verursacht haben, jagt mir Angst ein.

Deshalb stimme ich am 14.03. mit einem klaren „JA“ gegen die Umgehung und für unsere Natur, die uns und unsere Kinder ernährt.